TheSystemCollective präsentiert: NO WALLS – Die grenzenlose Musealisierung von unten

📸 TheSystemCollective

TheSystemCollective hat sich zum Ziel gesetzt, unsere Welt durch Kunst und Technologie zu verändern. Unabhängigen Künstler*innen, Macher*innen, Programmierer*innen, Ingenieur*innen, Philosoph*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen arbeiten dabei gemeinsam an einem “Gemeinschaftseigentum”. Mit ihrem Projekt des Artificial Museum verwandeln sie den öffentlichen Raum Wiens in ein virtuelles Museum, das virtuelle und imaginäre Welten mit der Realität verknüpft. 

THESYSTEMCOLLECTIVE

Die Stadt Wien wird so nicht nur Träger von Kunst, sondern steht auch im direkten Austausch mit ihrer Stadtkultur. Ähnlich wie ICOM, orientiert sich das TheSystemCollective an den Kernaufgaben eines Museums. Der kulturelle Auftrag des Artificial Museum sei demnach (digitale) Kunst zu erschaffen, beschaffen, erforschen, verbreiten und zu bewahren. Vorteil gegenüber einem üblichen Museum: Zeitlosigkeit, unbegrenzte räumliche Möglichkeiten und andauernde Zugänglichkeit in der Öffentlichkeit. 

TheSystemCollective eröffnete seine erste Ausstellung im Artificial Museum am 1. Februar 2021 auf https://artificialmuseum.com. Bis dahin sind alle Kunstwerke auf https://thesystem.at abrufbar.

So kann die Stadt Wien und ihre einzigartigen Plätze von der ganzen Welt besucht werden. Von der METZGEREI MOPS (Zirkus Mops) am Yppenplatz 5 bis hin zur STRUCTURE (Miss Bubblebliss) am Museumsquartier. 

Das Kollektiv beschreibt seine Arbeit wie folgt: 

“The Artificial Museum is the connection between physical, digital, and imaginary worlds, transforming analog art into digital experiences. These “augmented” artworks form the foundation of an artificial museum, allowing artists to bridge the chasm between their art and the evolving digitized world around them.”

TheSystemCollective

Beteiligte Kollektive: Dachsbau, Sandkasten Syndikat, Setzkasten Wien, Zirkus Mops, Villa Schapira. Finanziert wurde das Projekt von KÖR und der Stadt Wien. 

Der Leitgedanke des Projekts: 

WE DON’T NEED SPACE, TIME IS IRRELEVANT, OBJECTS STAY AS USEFUL AS THE USER.

Ob also vor Ort oder Online: Die digitale Welt der 3D-Objekte lässt es zu, Wien auch während einer Pandemie als Kulturtourist*in zu besuchen und regt zum Träumen und Pläne-Schmieden für den Sommer an. Denn es wäre doch wunderbar irgendwann selbst mit dem Smartphone in der Hand durch Wien zu streifen und die Plätze wiederzuentdecken, die man sich zuvor im Lockdown online angesehen hat. TheSystemCollective gibt uns genau diese Zuversicht und die Möglichkeit durch das Neudenken von der Kulturinstitution Museum. 

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