Literatur

FAKE_FRIKTION: Ein Blick hinter die Kulissen

Fake Friktion überzeugt seine Follower*innen nicht nur durch die künstlerische Interdisziplinarität des Teams und der Suche nach innovativen Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb unterschiedlicher Sparten, sondern auch durch die humorvolle Auseinandersetzung mit unserem gegenwärtigen Weltgeschehen im analogen und digitalen Raum. Wir haben uns gefragt: Wie wird eine solche Arbeit gefördert? Was für eine Ausbildung haben die Künstler*innen genossen? Und wie sieht überhaupt eine Recherche-Residenz aus? 

FAKE_FRIKTION: Ein Museum der Aufmerksamkeiten

4 Künstler*innen. Zwei Recherche-Residenzen. Eine trans- und interdisziplinäre Ausstellung: Mit dem Ziel Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie und ihre oftmals gefährlichen Strömungen performativ auszustellen, zu entlarven und für den künstlerischen Prozess sichtbar zu machen, setzt sich Fake Friktion mit der Position Aufmerksamkeit im digitalen Zeitalter in einer eigenen Ausstellung auseinander. 

Digitales Händel-Festival: Il Floridante oder die heimliche Heldin als interaktive Poketopera

Verschoben, aber nicht aufgehoben: 2020 musste das Jubiläum der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen aufgrund der Corona-Krise auf den 9. bis 19. September 2021 verschoben werden. Umso erfreulicher war die Verkündung eines Digitalen Händel-Festivals vom 13. bis 24. Mai 2021. Es sollte Künstler*innen die Bühne zurückgeben und neue Wege in Form von digitalen Formaten ermöglichen. So auch Il Floridante oder die heimliche Heldin als interaktive Poketopera – konzipiert und umgesetzt mit dem Ensemble Cembaless und dem Poetry Slamer Florian Wintels.

Markenkern Kulturerbe: 1,3 Millionen Euro für digitale Experimente in Bayern

Digitale und analoge Angebote der Staatlichen Museen, Bibliotheken, Archive und Theater werden in Bayern bald tatkräftig unterstützt, um zukünftig digital Kultur zu vermitteln. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) gab bekannt, die Professionalisierung der Kulturinstitutionen im Umgang mit dem digitalen Fortschritt voran bringen zu wollen. Was sind also die Ziele? Was bietet Bayern der Kultur?

Going Through Something: Eine erlebbare Performance des Kollektivs Merle | Mischke | Klee in Zusammenarbeit mit Káschem Büro und artline>Kunstmagazin

Heute war Post in meinem Briefkasten. Zwei Magazine des artline>Kunstmagazins. Absender: Das Káschem Büro aus Hamburg. Ich setzte mich also an meinen Schreibtisch und blätterte zu ihrer gedruckten Doppelseite, die sich mithilfe einer Augmented Reality Animation auf einem Smartphone in einen dreidimensionalen Raum verwandelt…